Preussenbiker-Wochentour 2003

Teil 2 - Mittwoch bis Samstag


Seite 1 - Samstag bis Dienstag
Seite 2 - Mittwoch bis Samstag
Seite 3 - Sonntag bis Mittwoch


5. Mittwoch

Bild Wieder Sonne. Und eigentlich gibts ja hier keine warme Kueche. Wir bekamen trotzdem Ruehreier und Kaffee zum Fruehstueck. Puenktlich um 9 oeffnete auch die Kneipe, und die ersten Gaeste kamen kurz vor der Arbeit mal eben schnell auf ein Bier herein, auch der Maurer wollte an seiner Feuerstelle weiterwerkeln.
Wir hatten uns heute einen ersten Erkundungstrip nach Sueden vorgenommen, in Tata sollte ausserdem Markt sein, Klausi brauchte eine Weste, Ilona ne kurze Hose und ich wollte meinen zerschlissenen Guertel erneueren. Also gings gegen 10 los, in lockerer Kleidung, das Lederzeug hatten wir beiseite gepackt. Der Markt in Tata war schnell gefunden, Peters Beschreibung war deutlich genug gewesen, und so schlenderten wir zwischen den Staenden herum. Bei einem Erfrischungsgetraenk kamen wir mit einem aelteren Ungarn ins Gespraech, der uns als Deutsche erkannt hatte. Ein Gepraech wars eigentlich auch nicht so richtig, wohl eher eine Aneinanderreihung von gegenseitigen Missverstaendnissen, er hatte wohl mal in der Bundesliga gespielt, oder ein Spiel der Bundesliga gepfiffen - oder was ganz anderes mit der Bundesliga zu tun gehabt, wir haben uns jedenfalls ganz praechtig miteinander unterhalten. Bild Hose und Weste waren dann auch noch schnell gekauft, logischerweise fanden wir jedesmal ein paar Staende weiter das gleiche Modell noch etwas guenstiger - aber das kennt ja wohl jeder. Ein Lederhaendler war auch da, aber nach meinem letztjaehrigen Guertelkauf bei den Vietnamesen an der Grenze war ich vorsichtig geworden. Die Guertel sahen nach massivem Leder aus und kosteten auch entsprechend, loesten sich allerdings bereits nach 3 Monaten in ihre Bestandteile, eine Oberhaut, eine Fuellung und eine Unterhaut auf. Vorsicht also, Schundgefahr! Jedenfalls zeigte ich dem Lederhaendler die letzten Fragmente, die meine Hose an mir hielten, und er schlug die Haende ueber dem Kopf zusammen, naja, macht wahrscheinlich aber auch jeder Haendler ueber die Konkurrenz. Er versicherte mir, nur massives Leder zu verkaufen, und auch meine genaue Untersuchung ergab keine Maengel. Der Preis war gut, die Laenge stimmte, und so hatte ich nen neuen Hosenhalter. Die Hitze zwischen den Buden wurde immer groesser, und so sahen wir zu, dass wir wieder auf die Raeder kamen. Die gruenen Kartenflecken verprachen schoene Motorradgegend, und wir wurden auch nicht enttaeuscht. Bild Die Strassen waren in recht gutem Zustand und fuehrten durch Waelder und ueber Huegel - ein angenehmes Fahren. Je weiter suedlich wir kamen, desto dickere Wolken zogen sich vor uns zusammen. Bei einer kleinen Lagebesprechung einigten wir uns aber darauf, weiterzufahren, fuer den Notfall hatten wir ja alle unsere Regenkombis in den Satteltaschen. Es blieb aber trocken ueber uns. Kurz vor Szekes-Fehervar muss allerdings ein ziemlich heftiger Guss heruntergekommen sein, die Strassen waren noch klatschnass, wir erlebten das allerdings nur von unten an den Fuessen. Groessere Staedte wollten wir eigentlich umfahren, aber Ilona brauchte eine neue Telefonkarte. War ein sinnloses Unterfangen, hier eine D1-Prepaidkarte zu bekommen, was mich allerdings auch etwas gewundert haette Unseren suedlichsten Punkt auf dieser Tour hatten wir jetzt erreicht und in einem grossen Bogen ging es jetzt wieder nordwaerts, wieder in Richtung der gruenen Kartenflaechen, ein wald- und huegelreiches Naturschutzgebiet. Eine kleine Eisdiele sollte uns ein wenig Abkuehlung von der jetzt wieder heiss brennenden Sonne bringen. Klappte anfangs auch ganz gut - bis ploetzlich Bremsen quietschten. Ein junger Bursche mit seinem Maedel hatten die gleiche Idee wie wir. Ihr Kleid reichte bis kurz unter den Bauchnabel, und als sie beim Treppensteigen auch noch den Schuh verlor uns sich danach bueckte - da wars mit der Abkuehlung wieder vorbei und die Sonne brannte offensichtlich noch heisser als kurz zuvor .....
Bild Sehr weit waren wir nicht mehr vom Camp entfernt, und nach einigen Biegen trafen wir wieder auf dem Platz ein. Vor dem Tor standen einige Motorfahrzeuge, vom Trabbi bis zum Traktor, die zugehoerigen Fahrer sassen in der Kneipe drinnen. Hier wurde schon kraeftig am Kesselgulasch gekocht. Der Maurer hatte die offizielle Kesselgulaschfeuerstelle natuerlich nicht fertig bekommen, sie war zwar schon verputzt, aber noch nicht richtig getrocknet, und so wurde an einer offenen Feuerstelle gekocht. Es sah gut aus, und es roch auch schon gut, und es machte auch noch ganz schoen Arbeit, alles fertigzustellen. Zutaten, Paprika, Tomaten und werweisswasnoch rein, kochen lassen, dann alles wieder rausfischen - recht aufwendig. Nach einer kleinen Fachsimpelei ueber das Kochen von Kesselgulasch mischten wir uns unters Kneipenvolk.
Der Traktorist sass schon laenger hier und hatte schon einen kleinen sitzen. Jan hatte ein paar Anekdoten ueber ihn auf Lager, von seinem Traktorkauf an der Ukrainischen Grenze, seine Fahrt von da ueber die Autobahn bis hierher, alles natuerlich ohne Fuehrerschein ..... offensichtlich ein Unikum. Wie um das zu beweisen stand er ploetzlich auf, startete seinen Traktor und fuehr Richtung Donau. "Does moacht der immer, wanner oan sitze hoat" war Peters knappe Bemerkung. Der Traktor hatte inzwischen das Donauufer erreicht, hielt deshalb aber noch lange nicht an. Bild Als er bis zu den Achsen eingetaucht war machte er eine 90-Grad-Wende und fuhr parallel zum Ufer ein Stueck Flussabwaerts. Nach 100 Metern wurde erstmal eine geraucht, dann flussaufwaerts gewendet und an der Einfahrtsstelle auch wieder der Fluss verlassen. So erfrischt sass der Traktorist dann auch bald wieder am Tisch .....
Ein befreundetes Rentnerehepaar aus der Nachbarschaft, ebenfalls schon seit einigen Jahren aus Bayern hier niedergelassen, fand sich zum Gulasch ein. Der war inzwischen auch fertig, und jeder bekam eine schoene Schuessel voll. Herrlich, ein phantastischer Geschmack, wahrscheinlich muss man Ungar sein, um sowas zu kochen, wir waren jedenfalls alle nach kurzer Zeit nudelvoll und rundum zufrieden. Selbst Bier passte kaum noch in uns rein - ein Novum. Wer aber schon mal eine bayrische Rentnerfamilie kennengelernt hat weiss, dass der Abend auch so noch kurzweilig und gemuetlich war.


6. Donnerstag:

Bild Gestern der Sueden, heute der Nordosten. Nach den morgendlichen Ruehreiern wollten wir heute an der slovakischen Grenze entlangfahren. Fuer den Abend waren Gulasch aus den Resten des Kesselgulaschs und eine Weinverkostung angesagt.
An der Donau entlang bis nach Esztergom, Europas groesste(?) Basilika links liegen gelassen und bei Szob mit der Faehre ueber die Donau. Ein wenig unsicher sah die Faehre schon aus, eigentlich schob ein Schlepper nur einen grossen Kasten ueber den Fluss, wir kamen aber gut drueben an. Immer an der Grenze entlang tuckerten wir auf schmalen Strassen in Richtung Norden. Bild Die Strecke war zwar schoen, zog sich aber doch hin. Nicht dass wir in Zeitdrueck gewesen waeren, aber vielleicht haetten wir vor dem Eintauchen in die Wildnis nochmal tanken sollen. Der Kilometerzaehler rechnete einen Kilometer zum naechsten, aber weit und breit keine Tankstelle. Bei Homok gabs eine Tanke, die war aber auf der slovakischen Seite. Wir fuhren also auf die E77 und dort nach Sueden in der Hoffnung auf eine Tankstelle. Es dauerte aber noch an die 20 km, bis endlich eine auftauchte. Frisch befuellt ging es weiter nach Sueden, bis wir bei Vac wieder die Donau erreichten. Von einem Cafe am Donauufer aus konnten wir den Faehrbetrieb gut beobachten, die Faehre war hier doch viel besser gebaut als auf der Hinfahrt. Nach dem Uebersetzen wollten wir eigentlich noch ein Stueckchen in suedlicher Richtung an der Donau entlangfahren, aber eine wirklich bedrohlich dunkelschwarze Wolkenwand veranlasste uns doch, die Heimfahrt auf moeglichst kurzem Wege anzutreten.
Bild Wir schafften es nicht, die ersten Regentropfen erreichten uns schon kurz nach der Donaupassage. Aber kraeftig. Eine grosse Eiche rettete uns fuers Erste. Dann liess der Regen auch schon wieder nach. Klar, die Regenkombis hatten wir alle mit, aber es war warm und so beschlossen wir, ohne diese Dinger weiterzufahren - bis zum bitteren Ende. Und das kam dann auch noch. Es goss wie aus Kuebeln, von einigen kurzen Unterbrechungen abgesehen, bis fast zum Campingplatz. Die Strassen waren ueberschwemmt, wir waren durch bis auf die Haut, durch die Brille war nichts mehr zu erkennen. Auf dem Campingplatz war alles trocken geblieben, hier hatte es wirklich nicht geregnet. Wir haengten unsere Sachen zum trocknen auf und machten uns fuer die Weinverkostung fertig.
Bild Jan hatte einen Bekannten mit Weinberg im Dorf, da fuhren wir hin. Im Schlamperlook, denn viele trockene Sachen hatten wir ja nicht mehr, stiegen wir in das Kellergewoelbe hinab. Hier lagerten einige Faesser mit weissem und rotem Wein aus eigenem Anbau, und auch ein recht grosses Faesschen mit Palinka, dem Selbstgebrannten, wartete auf seinen Verbrauch. Bild Wir kosteten einige Glaesschen, dann wurden von jeder Sorte noch 2 Liter in Colaflaschen abgefuellt und die Verkostung war vorbei. Jans Niva karrte uns wieder zurueck, und bei Gulasch und Wein wurde der Abend abgeschlossen. Meine Sorge, dass mir der naechste Morgen einen uebergrossen Kopf bescheren wuerde, wurde von Jan zerstreut. Bild "Alles Natur, da bekommt man keinen Brummschaedel". Stimmte, am naechsten Morgen schmeckte das Ruehrei wie an jedem anderen Tag, wie immer zwar wieder zu viel, aber da war ja noch Klausi .....


7. Freitag:

Bild Eine Woche Ungarn, ohne den Balaton zu sehen - das geht natuerlich nicht. Unser Ziel fuer heute war also klar. Im Norden des Balaton waren wieder schoen viele gruene Flecken auf der Karte, sodass wieder eine Fahrt durch schoene Landschaften zu erwarten war. Ueber Tata ging es suedwaerts, wie immer begleitet von herrlichstem Wetter. Grosse Strassen standen nicht auf dem Programm, quer durchs Land fuehrte die Strecke. Am Nordzipfel des Balaton wollten wir ankommen, ihn dann umrunden und ueber Szekes-Fehervar wieder zurueckduesen. Alles kein Problem, als wir in Balatonalmadi auf den See trafen standen aber schon so an die 150 km auf dem Tacho. Eigentlich keine grosse Strecke, aber wenn man nur ueber Nebenstrassen faehrt kommt schon der Zeitfaktor dazu. Ein Schild, knappe 80 km bis zur Suedspitze, das gleiche dann nochmal zurueck, dann der Rueckweg - das war uns dann doch zuviel. Bild Also fuhren wir weiter bis zur Halbinsel Tihany, die sich weit in den See erstreckt, um dort mit der Faehre ans andere Ufer ueberzusetzen.
Locker 150 km oder ca. 3 Stunden gespart. Noch eine kurze Pause an der Faehre, durch die Zeitersparnis war das jetzt drin, ein wenig ueber den Markt geschlendert, fast noch einen Kesselgulaschtopf gekauft - dann siegte aber die Vernunft und der Gedanke an die beschraenkten Platzverhaeltnisse. Ilona hatte zwar ein wenig Angst, dass sie die Seekrankheit ueberkommen wuerde, aber auf den ca. 3 km auf hoher See passierte nichts.
Die Campingplaetze waren trotz der fruehen Jahreszeit schon locker besetzt, die Fahrt am Suedufer des Balatons in Richtung Szekes-Fehervar gestaltete sich ... zoegerlich. Trotzdem, wir kamen gut durch und waren puenktlich zum Abendessen wieder im Camp.
Bild Fuer heute hatten uns die Wirtsleute Steaks und Bratkartoffeln angekuendigt. Ich wollte gerade den Hut abnehmen, als Jan mich fragte, ob Krista, seine Tochter, nicht mal eine Runde mit mir drehen duerfte. Na klar, kein Problem, nur dass mein Einzelsitz fuer sie hinten drauf ziemlich hart gewesen sein muss. Aber gut, die Dorfstrasse mal hoch und runter, an die 5km, reichten auch. Gefallen hats ihr zwar, aber mehr mussten wohl auch nicht sein, geholpert hats ja doch ganz gut, so auf dem blanken, nur mit duennem Leder ueberzogenen Blech .....
Das angekuendigte Abendessen fiel wieder gut und reichlich aus und Klausi hatte der gestrige Weinabend so gut gefallen, dass er gleich noch einen anhaengte. Ich griff dann doch lieber wieder zum Bier, denn der selbstgepresste Wein von gestern war natuerlich alle geworden, und wer weiss was fuer "Natur" in den Industrieabfuellungen enthalten ist.
Bild Inzwischen waren wir fast in den Kreis der Stammkunden aufgenommen, Jan machte immer den Dolmetscher zwischen den deutschen und den ungarischen Gaesten. Der Maurer, der Bierkutscher und der Traktorist - sie begruessten uns inzwischen mit Handschlag.... das heisst - uns Maenner. Die Frauen wurden ignoriert. Ilona war beim ersten mal fix und alle - was hab ich denn jetzt falsch gemacht fragte sie. Nix, das is hier einfach so, die Hand wird nur den Maennern gereicht. Trotzdem, sie war jedesmal aufs neue fertig, wenn sie mal wieder ignoriert wurde und wollte zu Hause unbedingt die "Emma" abonnieren.
Immer noch nicht fertig war allerdings die Kesselgulaschstelle, die Jungs hatten festgestellt, dass der Kessel zu gross war, also musste noch ein wenig "Material abgetragen" werden, d.h. einige Steine rausgekloppt und dann natuerlich wieder neu verputzt - Arbeit also auch fuer die naechste Woche.


8. Samstag:

Bild Fast wirds ein wenig eintoenig zu erwaehnen, aber das Wetter und die morgendlichen Ruehreier waren wieder sonnengelb, solch Sahnewetter und Fruehstuecksservice hatten wir bisher noch zu keiner Tour. Ich weiss gar nicht, wie viele Taschentuecher ich in diesen anderthalb Wochen verbraucht habe, um meine Brille von Insekten zu saeubern. Jan hatte uns fuer heute Nachmittag nach Esztergom zum Essen eingeladen, in einer netten Kneipe hatte er einen Tisch bestellt. Es war also nur ein kleines Tourlein geplant.
Peter hatte uns ein Meeresaquarium bei Budapest empfohlen, da wollten wir mal hin. Ganz einfach zu finden, die Autobahn lang, dann steht kurz vor Budapest oben auf dem Berg ne Riesenreklametafel. Stimmt, bis dahin hatten wir auch gefunden, die Reklametafel sagte uns, noch 6 km bis zum Ziel. Das wars dann aber auch schon, seitdem kein weiterer Hinweis. Bei nem grossen Einkaufszentrum sollte es sein, naja, wir habens auf gut Glueck versucht, gefunden haben wir nix. Machen wir also aus der Not eine Tugend und fahren halt doch mal durch Budapest, wenn auch nur auf den Hauptstrassen, ohne Stadtbesichtigung.
Bild Nordwaerts verliessen wir die Stadt wieder, um noch einen kleinen Abstecher in die Berge zu machen. Ich hatte die Ungarnkarte fuers GPS bekommen, und so konnte ich ganz gut navigieren, Klausi war manchmal richtig hin und weg. Einfach mitten in Budapest von der Hauptstrasse auf ne kleine Nebenstrasse abbiegen, die uns dann in ne schoene Gegend bringt, das hat ihn schon begeistert. Ja, so ein Geraetchen mit Sternenblick hat schon was, danke nochmal an Andreas fuer die nette Unterstuetzung ....
Die Strasse fuehrte uns nochmal durch eine wirklich schoene Gegegnd, herrliche Kurven durch dichte Waelder, an einer Bruecke machte eine Gruppe - tja, ich wuerde es als Bridge-climbing oder so bezeichnen, jedenfalls seilten sie sich ueber einem ziemlichen Abgrund an einer Bruecke ab... und zu ... auf ...??
Puenktlich waren wir wieder zurueck, um Jan und seine Frau abzuholen, die beiden mit ihrem betagten Niva (das ist ein Lada-Jeep). Peter hielt die Stellung auf dem Campingplatz.
In Esztergom wurden wir am Fusse der Basilika in ein wirklich nettes Restaurant gefuehrt und es gab ein opulentes Mahl, so etwas wie gebackenes Eisbein mit allen moeglichen Zutaten, es schmeckte koestlich und war ueberausreichend. Zwar hatte uns Jan eingeladen, aber dieses Essen ging auf uns, nur ein kleines Dankeschoen fuer die wirklich fuerstliche Gastfreundschaft in der letzten Woche. Bisher hatten wir noch keinen Cent bezahlt, weder fuer die Weinverkostung, Gulasch noch Fruehstueck und Getraenke - alles auf Pump.
Nach dem Essen trennte ich mich von den anderen, sie fuhren wieder ins Camp, ich drehte noch eine Extrarunde. Verschiedene Schilder hatten auf ein Bikertreffen hingewiesen, es war nicht genau lokalisierbar, aber irgendwo bei Tatabanya. In diese Richtung fuehrte also mein Weg, und siehe da, in Tatabanya selbst war einiges auf 2 Raedern unterwegs. Ich also hinterher, und in einer Nebenstrasse war dann der Bikertreff.
Viele Rennsemmeln, aber auch viele Chopper, und auch viele undefinierbare, nicht fuer den oeffentlichen Verkehr zu gebrauchende Gefaehrte sah man hier. Die wurden aber auch gleich vorn an der Strasse von der Staatsmacht abgefangen, auch die, die keine Helme trugen, ansonsten wurde ziemlich viel toleriert. Burnouts und Wheelies auf der Hauptstrasse, die von ner Menge Schaulustiger gesaeumt war - das war alles drin.
Allerdings fuhren auch viele schon wieder recht frueh nach Hause, lange ging die Party wohl nicht mehr. Auch ich verkruemelte mich beizeiten zurueck. Ein langer Abend wurde es noch, auch unsere bayrische Rentnerfamilie hatte wieder festgemacht, und wir verabredeten fuer den naechsten Mittag ein Seefischessen ....


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